Geschichte

Der hl. Rupertus gründete um das Jahr 700 die Stadt und die Diözese Salzburg, dabei wurde ihm das Gebiet mit dem Dürrnberg als Donation gegeben. Der Heilige mit dem Salzfass wurde nicht nur Landes- und Diözesanpatron, sondern auch der lokale Schutzpatron des Bergbaues und seiner Arbeiter. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurden die Salzvorkommen, die bereits die Keltern genutzt haben, wiederentdeckt und abgebaut. Im Zusammenhang damit wird ein erster Kirchenbau gesehen, der nach der Überlieferung auf dem Hallerbühel gestanden sein soll.

Im Jahr 1347 ist eine Stiftung zugunsten der Kirche "Unsrer Frawen auf dem Perchk" bezeugt. Damals hat schon eine Marienwallfahrt bestanden, die wohl die älteste im Lande ist. Der Ursprung und Anlass dieses Wallfahrtsortes ist unbekannt - wir wissen leider nicht, ob es ein wunderbares Geschehen war oder ob Not und Gefahr die Menschen zu Maria ihre Zuflucht nehmen ließ. Eine am Turm noch erhaltene Glocke von 1504 trägt ein Flachrelief mit dem ältesten Marienbild Dürrnbergs. Von 1379 an begründeten mehrere Stiftungen die Existenzgrundlage eines eigenen Seelsorgers auf dem Dürrnberg. Seit 1401 wohnte dieser Kaplan in Hallein ("... der Kaplan, der nach dem Dürrnberg geht"). Im Jahr 1451 verlieh der Kardinallegat Nikolaus von Kues dem Gotteshaus "in monte arido" einen Ablass. Eine Urkunde von 1479 weist unter anderem die Dürrnberger Kirche als Filiale der Halleiner Pfarrkirche aus.

Von 1596-1618 wird die im wesentlichen noch heute bestehende Kirche gebaut.

Im Jahr 1621 wurde Dürrnberg zum Vikariat erhoben und um 1650 den Augustiner-Eremiten, die in Hallein ein im letzten Weltkrieg zerstörtes Kloster besaßen, einverleibt. Dieses Kloster wurde 1814 aufgelöst. Von diesem Jahr an versahen wieder Weltpriester die Seelsorge im Vikariat Dürrnberg, das 1857 zur Pfarre erhoben wurde. Kurzzeitig wirkten in der Seelsorge am Dürrnberg Redemptoristen (darunter der später selig gesprochene P. Kaspar Stangassinger) und Benediktiner von Maria Stein.