Aktuelles


Infos für Allerheiligen

Am Allerheiligentag besuchen viele Menschen die Gräber ihrer lieben Angehörigen, Freunde und Bekannten. Seit alters her ist dies christlicher Brauch, für unsere Verstorbenen zu beten und ihnen ein dankbares Andenken zu bewahren.

 

Leider ist heuer aufgrund der Pandemie eine gemeinsam Gräbersegnung am Nachmittag von Allerheiligen nicht möglich. Alle sind eingeladen, im Kreis der Familie die Gräber zu besuchen und miteinander für die Verstorbenen zu beten. Vorschläge dazu werden in der Kirche aufgelegt (oder hier zum Download). Zugleich werden in der Kirche Stationen aufgebaut sein, die einladen zum persönlichen Gedenken und Verweilen. (21.10.2020)

Hinweise für Gottesdienste

Gottesdienstbesuche sind nach wie vor erlaubt. Bitte dabei folgende Regeln beachten:

  • Abstand von mind. 1 Meter zu haushaltsfremden Personen einhalten
  • Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Beim Betreten und Verlassen der Kirche Hände desinfizieren
  • Größere Menschenansammlungen vor oder nach dem Gottesdienst vermeiden
  • Wer sich krank fühlt, soll bitte nicht in den Gottesdienst kommen
  • Wer Bedenken hat oder verunsichert ist, kann via Livestream den Gottesdienst mitfeiern

In der Regel haben alle Leute Platz, ohne dass es in unserer Kirche eng wird. Zusätzlich zum Sonntagsgottesdienst um 9:00 gibt es am Samstag um 19:00 eine Vorabendmesse, ebenfalls mit Predigt etc. vom Sonntag. Wir freuen uns auf zahlreiche Mitfeiernde! (Stand: 19.10.2020)

Ein neues Messgewand

"Warum eigentlich sind die Leute beim Begräbnis alle schwarz angezogen, nur der Pfarrer hat ein violettes Gewand?" - diese Frage von Ministranten hat dazu geführt, dass ein neues Messgewand für Begräbnis angeschafft wurde. In der Tat ist es möglich, bei Beerdigungen sowohl violett als auch schwarz als liturgische Farbe zu verwenden. In der Pfarre Dürrnberg gab es jedoch kein schwarzes, und so wurden Schülerinnen der Modeschule Hallein beauftragt, als Maturaprojekt ein neues Messgewand zu entwerfen. Die Farbe schwarz symbolisiert dabei die Trauer über einen geliebten Menschen, doch die bunten Elemente weisen darauf hin, dass wir als Christen nicht im Dunkel des Todes bleiben, sondern mit Jesus auferstehen und zum Licht beim Vater im Himmel gelangen. So sind die Ministranten wie auch der Pfarrer nun gerüstet, bei der Verabschiedung von einem Menschen ebenfalls in schwarzer Kleidung dabei sein zu können.  (4.10.2020)

Ist Erntedank noch zeitgemäß?

Einmal im Jahr wird in unserer Pfarrer Erntedank gefeiert - aber es stellt sich immer mehr die Frage: Für welche Ernte soll überhaupt gedankt werden? Am Dürrnberg sind nur mehr eine Hand voll Menschen in der Landwirtschaft tätig, die tatsächlich etwas ernten. Manche haben in ihrem Garten als Hobby ein paar Gemüsepflanzen oder Obstbäume, wo es eine Ernte gibt - doch die Einladung, davon ein klein wenig für die Dekoration der Kirche bereitzustellen, kamen nur zwei Personen nach, sodass der Garten vom Pfarrer herhalten musste. Es wirkt so, als wird Erntedank nur mehr gefeiert, weil es halt schon immer so war - aber heuer war es anders. Aufgrund der Pandemie rückten die Vereine nicht aus, und beim Festgottesdienst waren dann auch ganz wenige Leute. So drängt sich die Frage auf: Soll es ein Erntedankfest überhaupt noch geben? (27.09.2020)

 

Zur Predigt >>>

Vergelt's Gott für die Urlaubsgrüße

Heuer gab es in den Schulferien eine Hausübung für die Gottesdienstbesucher: Bei einem Urlaub auch eine Kirche zu einem Gebet besuchen und an die Pfarre eine Ansichtskarte von diesem Gotteshaus zu schicken. Gegen Ende des Sommers lässt sich Bilanz ziehen: Immerhin 30 Postkarten sind eingetrudelt, der Großteil davon erwartungsgemäß im Corona-Sommer aus österreichischen Kirchen. Aber es waren auch Kirchen aus Deutschland, Frankreich und Kroatien dabei. Vielfach werden die Sakralbauten ja von Touristen mehr als Museum denn als Haus Gottes betrachtet - hoffentlich waren die eingelangten Karten auch mit einem Gebet verbunden! (18.09.2020)

Wir trotzen Corona!

Im Herbst steht für die Pfarre Dürrnberg die alljährliche Frauenwallfahrt an - und auch heuer ließen es sich 25 unerschrockene Damen von jung bis alt nicht nehmen, dabei zu sein, wenngleich es deutlich weniger waren als sonst. Trotz Corona und Maske ging es am Festtag Maria Namen (12.9.) nach Maria Schmolln ins Innviertel, wo in der Kirche gemeinsam ein Gottesdienst gefeiert wurde. Dieser Tag erinnert an den Sieg der Österreicher über die Türken im Jahr 1683. Der Sieg wurde der Hilfe der Gottesmutter Mariens zugeschrieben, war es doch der Sonntag in der Oktav von Maria Geburt (8.9.). Im Namen Mariens wurde gesiegt, daher die Bezeichnung Maria Namen. Diesen meisten, die Maria heißen, feiern an diesem Tag Namenstag. (12.9.2020)

Die Orgel soll saniert werden

Kein geringerer als Franz Xaver Gruber machte sich im Jahre 1859 Gedanken über eine neue Orgel für den Dürrnberg. Auf sein Bertreiben wurde aus der ehemaligen Heilig-Geist-Orgel des Salzburger Domes und einem in Saalfelden überzähligen Gehäuse durch Orgelbauer Johann Nepomuk Mauracher (1818-1884) aus Salzburg das zum Teil noch heute bestehende Instrument erbaut. Viele der jetzt fast 400 Jahre alten Pfeifen aus dem Dom, welche der berühmte W. A. Mozart dort bereits hörte und sicherlich auch zum Musizieren nutzte, sind heute noch vorhanden. 

Im Jahre 1969 meinte man das Instrument klanglich dem aktuellen Zeitgeschmack anpassen zu müssen. Das meiste Pfeifenwerk – inklusive der Dompfeifen – überlebte, doch wurde die Technik nicht einfach repariert, sondern im Trend der Zeit mit modernen Industriematerialien, wie z.B. Pressspan, PVC-Rohren und Aludrähten, erneuert. Konnte das wertvolle Pfeifenwerk bereits 2015 vor weiterem Verfall bewahrt wurde, hat die experimentelle Technik von 1969 – z.B. alle Bälge, der Spieltisch oder hunderte von Mechanikteilen – mittlerweile ihre Lebensdauer weit überschritten und muss dringend ersetzt werden. Ziel der jetzigen Restaurierung ist es, das Instrument, welches F. X. Gruber für den Dürrnberg einst konzipiert hatte, in höchster Qualität wiederherzustellen. Einen Einblick in die Orgel gibt uns Dr. Philipp Pelster, der Vorsitzende der Orgelkommission der Erzdiözese Salzburg mit einem Video.

In seiner Sitzung am 13. August hat der Pfarrkirchenrat beschlossen, die Orgel zu sanieren, damit das Instrument auch in den kommenden Jahrzehnten bespielbar bleibt. Beauftragt wurde damit der Orgelbauer Josef Maier aus Hergensweiler bei Lindau. Der Beginn wird im Herbst sein, im Herbst 2021 sollte sie wieder bespielbar sein. Die Kosten werden sich auf ca. 160 000 € belaufen. Gerne kann zur Unterstützung der Orgelsanierung eine Spende erbracht werden. (05.09.2020)