Erneuerung der Beichtstühle

In unseren Kirchen finden sich zumeist in Nischen bzw. Wänden einzigartige Einrichtungsgegenstände: Beichtstühle. Dieser Ort, an dem die Möglichkeit besteht, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen und die Sünden zu beichten, verbinden manche mit ganz besonderen Gefühlen: Dunkelheit, geheimnisvoll, Angst, Erleichterung, ... Dabei hat gerade die jüngere Generation oftmals einen Beichtstuhl noch nie von innen gesehen. So war auch der Zustand der zwei Beichtstühle in der Dürrnberger Kirche schlecht, sie waren massiv von Fäulnis und vom Holzwurm befallen. Kürzlich wurden sie entfernt und durch neue Holzverkleidungen ersetzt, wobei diese nicht mehr als Beichtstuhl zu nutzen sind - die Nachfrage hält sich ja leider in unseren Breiten sehr in Grenzen. Dabei ist die Fastenzeit eine Umkehrzeit, in der ganz bewusst dieses Sakrament empfagen werden soll. Die Möglichkeit gibt es, immer samstags vor dem Abendgottesdienst sowie nach Vereinbarung, statt im Beichtstuhl dafür im Pfarrhof. (23.02.2021)

Bedenke Mensch, dass du Staub bist

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Vorbereitungszeit auf Ostern, die Fastenzeit. Korrekt genannt ist es die "österliche Bußzeit", sie soll vor allem zur inneren Vorbereitung genutzt werden, damit alles aus dem Weg geräumt wird, was von Gott trennt. Im Gottesdienst an diesem Tag wird den Gläubigen dabei Asche auf das Haupt gestreut, als Zeichen dafür, dass man sich der eigenen Vergänglichkeit bewusst sein soll. Hergestellt wird diese Asche aus den Palmzweigen des Vorjahres, diese wurden gemeinsam mit den Kindern der 2. Klasse Volksschule verbrannt und die Asche daraus gewonnen.

Die deutenden Worte bei diesem Ritus lauten: "Bedenke Mensch, dass du aus Staub bist und wieder zum Staub zurückkehrst!" Zu diesem Motto hat auch Erzbischof Dr. Franz Lackner seinen Hirtenbrief zur Fastenzeit verfasst. (17.02.2020)

Ministranten-Schi fahren am Zinken

Derzeit ist das pfarrliche Leben so gut wie nicht möglich. Um zumindest den Ministranten die Gelegenheit zu geben, sich wieder einmal zu sehen, wurde zu einem Schitag bei unserem Schilift eingeladen. Bei frischem Pulverschnee wurden die Schwünge vom Zinken ins Tal gezogen. Der Tenor der Kinder war: Hoffentlich wird es bald wieder normal! Von Normalität war auch beim Schi fahren keine Rede, so musste der Einkehrschwung dieses Mal anders als gewohnt ablaufen, aber eine Leberkässemmel schmeckt auch im Stehen. (26.01.2021)

 

Die Orgel wird abgebaut

In dieser Woche sind Mitarbeiter des Orgelbaumeisters Josef Maier aus Hergensweiler bei Lindau am Bodensee in unserer Kirche um unsere Orgel abzubauen. Bereits seit längerer Zeit hat unser Kircheninstrument nicht mehr perfekt funktioniert und eine umfassende Sanierung wurde fällig. In einem ersten Schritt wird der Großteil der Orgel abgebaut und in die Werkstatt gebracht. Lediglich das Gehäuse bleibt in der Dürrnberger Kirche. Wiedereingebaut werden soll das Instrument im Sommer, so dass im August hoffentlich die Orgel wieder spielfähig ist. Bei den Gesamtkosten von ca. 160 000 € beteiligen sich das Bundesdenkmalamt, die Stadtgemeinde Hallein und das Land Salzburg, aber der Großteil muss von der Pfarre aufgebracht werden. Wir sind daher dankbar für jede Spende! In der Kirche steht ein Opferstock zur Orgelrenovierung, Spenden sind aber auch auf das Pfarrkonto (AT68 3502 2000 0003 3316) möglich. (19.01.2021)

 

Genauere Informationen >>>

Königlicher Besuch

Heuer war es lange unsicher: Kommen sie, oder kommen sie nicht? Gemeint sind die Sternsinger, aber schließlich haben sich doch 3 Gruppen gefunden, die unterwegs waren um für den guten Zweck zu sammeln. So konnte das ganz Pfarrgebiet vom Dürrnberg abgedeckt werden. Dennoch war es heuer etwas anders, so wurde nicht gesungen, sondern lediglich ein Spruch aufgesagt. Aber immerhin: Sie sind gekommen! Das vorläufige Ergebnis beträgt über 2500 €. Vergelt's Gott für alle Spenden! (04.01.2020)