Erstkommunion am Dürrnberg

Heuer wurde Fronleichnam anders gefeiert: Obwohl es bis 8 Uhr in Strömen geregnet hat, vertrauten wir auf den hl. Petrus und feierten den Festgottesdienst im Freien vor der Kirche. Tatsächlich hatte er ein Einsehen und das Wetter wurde immer besser. An diesem Hochfest des Leibes und Blutes Christi wird der Gründonnerstag nachgefeiert, Jesus hat uns im Sakrament der Eucharistie ein Geschenk gemacht: sich selber im Leib Christi. Passend dazu haben 12 Kinder das erste Mal den Leib Christi empfangen und an diesem Tag ihre Erstkommunion gefeiert. Auf die Prozession wurde dafür heuer verzichtet. (12.06.2020)

Der Kirchenbühel wird gemäht

Zu einer Pfarre bzw. Kirche gehören in der Regel auch Grundstücke. Viele Menschen sagen ja, dass die Kirche so reich ist: Bei uns gehört der Pfarrhof samt Garten sowie die Kirche inklusive dem Kirchenbühel der Pfarre. Das ist jedoch nur bedingt ein Reichtum, sondern in erster Linie Arbeit und Aufwand, die Gebäude und die Grundstücke zu erhalten: Zwei Mal im Jahr muss diese steil abfallende Wiese gemäht werden, damit wir so der Pflege unseres Ortes und der Kirche nachkommen. Gott sei Dank gibt es in unserer Gemeinde Freiwillige, die sich gerne dazu bereit erklären, sodass diese anstrengende Arbeit schnell erledigt ist. Heute war es wieder so weit, dass der Kirchenbühel gemäht wurde, sodass sich alle Besucher über eine ordentliche gepflegte Kirche samt anliegenden Gelände erfreuen können. (03.06.2020)

Fußwallfahrt nach Maria Plain

Seit über 40 Jahren geht die Pfarre Dürrnberg am Pfingstmontag zu Fuß Wallfahrten, in der Regel nach Maria Kirchental. Heuer war dies aufgrund der gesperrten Grenze nicht möglich, daher wurde nach Maria Plain gegangen. Zeitig um 5 Uhr in der Früh machten sich 45 Wallfahrer auf den Weg, der entlang der Salzach durch die Stadt Salzburg auf den Plainberg führte. Zum dortigen Gottesdienst stießen noch einmal 25 Personen dazu, einige davon waren mit dem Rad gekommen. Am Pfingstmontag wird der Gedenktag "Maria - Mutter der Kirche" gefeiert. Maria ist uns wie die eigene Mutter ein Vorbild für die Kirche und alle ihre Mitglieder, um zu hören, zu beten und zu dienen. Nach der Messe durfte eine Einkehr beim Plainwirt nicht fehlen! (02.06.2020)

Technische Verbesserungen in der Kirche

"Hat euer neues Internetkabel nicht funktioniert?" Diese Frage wurde in den letzten Tagen öfter gestellt, da der Livestream letzten Sonntag sehr mangelhaft war. Es ist aber nicht am Internet gelegen, sondern die Umstellung auf ein anderes System war noch nicht ganz ausgereift. Daher arbeiten wir intensiv an einer Verbesserung, damit der Ton und das Bild wieder in einer akzeptablen Qualität in die Haushalte übertragen wird. Für die Kirche ist diese Corona-Zeit ja ein Quantensprung, was die Technik betrifft, da werden innerhalb von Wochen Jahrzehnte an technischer Entwicklung übersprungen und genutzt. Da kann es schon einmal zu einem Aussetzer kommen... (7.5.2020)

Internet für die Kirche

Da nicht klar ist, wie lange es weiterhin Beschränkungen für die Gottesdienste geben wird, wird die Übertragung via Livestream weitergeführt. Damit nicht mehr für jeden Gottesdienst eine Internetleitung über die Straße gespannt werden muss, wurde nun ein fixes Datenkabel verlegt. Dazu mussten kleinere Grabungsarbeiten durchgeführt werden, großteils konnte jedoch auf eine bereits bestehende Verrohrung zurückgegriffen werden. Somit haben wir Internet in der Kirche - das nun für Livestreams (möglicherweise über die Corona-Zeit hinaus) verwendet werden kann, und wer weiß, wozu es in Zukunft noch benötigt wird. (29.04.2020)

Livestream - Making Of

Immer wieder wird gefragt, wie wir das mit dem Livestream machen. Zuerst einmal brauchen wir eine stabile Internetverbindung, dies ist aber gar nicht so einfach, da die Mauern der Kirche 1,5 Meter dick sind. Deshalb legen wir das Internet via Kabel vom Pfarrhof in die Kirche, das sind doch 80 Meter, inklusive der Gemeindestraße, die überspannt werden muss. In der Kirche selber befindet sich nur eine Kamera, mittels derer aber verschiedene Blickwinkel möglich sind. Der Regisseur sitzt vor einem Tablet, und steuert sowohl Bild als auch Ton. Das ist eigentlich schon der ganze Zauber. Dennoch treten Probleme auf, insbesondere die Regelung vom Ton ist nicht einfach, dann kommt dazu, dass das Funkmikro hin und wieder ausfällt. Auch das Internet ist schon eingegangen. Wir sind da leider keine Profis, aber wir versuchen, das beste als Livestream zu bieten! (19.04.2020)

Gesegnetes Osterfest!

Jesus ist auferstanden - Halleluja!

 

Heuer ist das Osterfest einmal ganz anders: Bei den Gottesdiensten durften max. 5 Leute teilnehmen - und das am wichtigsten Fest des Christentums. Wir haben versucht, das Beste daraus zu machen und die Gottesdienste via Livestream zu übertragen. Dieses Angebot der Mitfeier zu Hause nutzen doch immer sehr viele Menschen, die Zugriffszahlen liegen doch immer über 100. Wenn man bedenkt, dass vor jedem Bildschirm 2, 3 oder 4 Leute sitzen, sind das gar nicht so wenige.

Auch der Blumenschmuck ist heuer anders, es wurde zum Dekorieren nur das verwendet, was die Natur am Dürrnberg hergibt.

Die Kirche ist geöffnet und kann jederzeit besucht werden. (12.04.2020)

Video über Palmweihe findet viele Zuschauer

Humor war immer schon eine gute Sache, um belastende Situationen besser verkraften zu können. In diesem Sinne hat Pfarrer Roman Eder ein Video erstellt, bei dem auf humorvolle Art und Weise vier mögliche Varianten der Palmweihe präsentiert werden. Die ersten drei waren nie ernst gemeint, aber auch die letzte ist mittlerweile nicht mehr möglich. Das Video hat sehr weite Kreise gezogen, über 3000 Aufrufe hat es auf YouTube erreicht. Sogar Medien sind darauf aufgesprungen, so war etwa ein Artikel in der Kronenzeitung. Damit konnte niemand rechnen, aber es zeigt, dass die Menschen in Zeiten wie diesen auch etwas zum Lachen brauchen - und warum nicht von einem Pfarrer? (02.04.2020)

Hl. Sebastian - bitte für uns!

Papst Franziskus hat es schon getan: er ist in Rom (zu Fuß) zu einem Pestkreuz gepilgert, und hat um ein Ende der Corona-Pandemie gebetet. Auch bei uns gibt es vielerorts Pestkreuze, Pestsäulen und Pestheilige, wo die Menschen um ein Ende des schwarzen Todes gefleht haben. Ein solcher Pestheiliger ist Sebastian, zu dem in Gefahren von Seuchen und Epidemien gebetet wird, dass er Fürsprache für uns bei Gott einlegt. Aufgrund seines christlichen Glaubens sollte Sebastian getötet werden, die römischen Soldaten haben mit spitzen Pfeilen auf ihn geschossen. So wie die Pfeile den Körper des Sebastian plötzlich getroffen haben, so kann eine Krankheit den Menschen plötzlich treffen - daher sein Patronat bei Seuchen.

Im Pfarrhof steht eine Statue des hl. Sebastian, die nun vorübergehend einen Platz in der Kirche beim linken Seitenaltar gefunden hat. Der hl. Sebastian lädt ein, dass wir beten um ein Ende der gegenwärtigen schwierigen Zeit. (23.03.2020)

Seelsorge per Video

Da das öffentliche religiöse Leben vorerst weitgehend stillsteht, werden immer wieder Videos produziert, die Glaubens- und Kirchenthemen behandeln. Denn auch wenn Seelsorge in der gewohnten Form nicht möglich ist, heißt es nicht, dass gar nichts geht. Mittels der Videos soll zumindest ein wenig spürbar werden, dass unser Glaube eine Quelle ist, die uns auch in dieser Zeit immer wieder Kraft schenkt. Im ersten Video geht es passend zum Josefitag um den hl. Josef. (18.03.2020)

 

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Wir beten für dich

Eine Kirche ist ein Haus des Gebetes - wir Christen versammeln uns Sonntag für Sonntag, um miteinander zu beten, singen und feiern. Doch viele Menschen schätzen die Kirche auch abseits der gemeinschaftlichen Feier um alleine zu beten. Gerade in unsere Wallfahrtskirche kommen viele Besucher, um inne zu halten und ein Gebet zu sprechen. Oftmals sind es Sorgen und Anliegen, die einen beschäftigen und umtreiben. Wenn diese als Gebet vor Gott gebracht werden, dann tun wir das im Vertrauen, dass Gott uns hört und stärkt.

Eine mächtige Fürsprecherin in unseren Gebeten ist Maria, die immer für unsere Anliegen bei Gott ein gutes Wort einlegt. Deswegen wurde unsere Kirche ihr geweiht, dass sie ein Beterin für uns ist, über dem Hochaltar steht: Mater admirabilis, ora pro nobis - Wunderbare Mutter - bitte für uns.

Viele Tausende Menschen haben hier im Lauf der Jahrhunderte gebetet, und wir dürfen uns im Jahr 2020 einreihen in diese Schar. Eine besondere Möglichkeit ist, Anliegen und Bitten im Fürbittbuch aufzuschreiben, das jetzt in der Kirche aufliegt. (4.3.2020)

Start in die Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit, die Vorbereitungszeit auf Ostern. An diesem Tag wird als Zeichen der Buße und Umkehr Asche auf den Kopf gestreut. Denn wenn wir einmal nicht mehr sind, dann bleibt nicht mehr viel über von uns, wir werden zu Staub, zu Asche. Daher ist die Einladung der Fastenzeit, sich wieder neu auf das Wesentliche im Leben zu besinnen, Gott wieder neu in den Blick zu nehmen.

Die Asche, die beim Gottesdienst verwendet wird, haben heuer wieder die Erstkommunionkinder im Religionsunterricht vorbereitet, indem die Palmzweige des vergangen Jahres verbrannt wurden. Beim Schulgottesdienst am Morgen des Aschermittwoch hatten dann auch alle die Gelegenheit, das Aschenkreuz zu empfangen. (26.02.2020)

Deine Meinung ist gefragt!

In vielen Bereichen des Lebens ist es mittlerweile alltäglich, dass Vortragende, Institutionen oder Angestellte bewertet werden. In der Kirche ist das nicht so alltäglich, sondern da gibt es oft wenige Rückmeldungen. Meist merkt man es erst dann, wenn immer weniger Leute in den Gottesdienst kommen, dass irgend etwas nicht passt. Hin und wieder sagen Leute: "Herr Pfarrer, heute war es aber sehr feierlich!" Damit meinen sie, dass es zu lange gedauert hat. Um einmal eine genauere Rückmeldung zu bekommen, wurden an diesem Sonntag die Besucher der Messe mittels eines Fragebogens um ihre Meinung gebeten. Denn nur durch eine direkte Antwort kann es gelingen, das Angebot zu verbessern und einen ansprechenden Gottesdienst zu gestalten. (16.02.2020)

Einkleidung von neuen Ministranten

Zum Fest Darstellung des Herrn - auch bekannt als Maria Lichtmess - fand heuer bei uns ein besonderes Ereignis statt. Dieser Tag wird gerne als Tag des geweihten Lebens bezeichnet, in Erinnerung an Jesus, der am 40. Tag nach seiner Geburt im Tempel Gott geweiht wurde. In den Klöstern erinnern sich die Ordensleute daran, dass sie ihr Leben Gott geweiht haben. Gerne werden an diesem Tag auch neue Mönche oder Nonnen in die Klostergemeinschaft aufgenommen. Am Dürrnberg wurden beim Gottesdienst sechs neue Ministranten eingekleidet - sodass sie fortan auch im Haus Gottes einen Dienst für Gott verüben. (2.2.2020)

 

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Neue Ministranten werden eingeschult

Was wäre ein Gottesdienst ohne Ministranten? In unserer Pfarre gibt es etliche Kinder, die den Dienst am Altar verrichten und dabei dem Pfarrer zur Hand gehen. Der Beginn des Ministrantendienstes erfolgt normalerweise nach der Erstkommunion. Heuer sind einige sehr motivierte Kinder in der zweiten Klasse, daher wurde bereits mit ihnen begonnen, die Aufgaben als Ministranten einzuüben. Wenn alle bleiben, werden es wohl sechs neue Buben und Mädchen sein. Bei der letzten Ministrantenstunde haben ihnen die erfahrenen Ministranten das wichtigste beigebracht. Oftmals sind das auch Kleinigkeiten, etwa: Wie ziehe ich mich als Ministrant richtig an? Wir freuen uns, wenn sie dann zu ministrieren beginnen und unsere Ministrantenschar auf über 20 anwächst! (26.1.2020)

Bargeldlos spenden

In Geschäften ist es mittlerweile gang und gäbe, bargeldlos zu zahlen. Vor allem jüngere Menschen verwenden gerne diese Zahlungsmethode, aber auch Touristen aus aus anderen Ländern haben oftmals kein Bargeld mehr bei sich. Um diesem Trend Rechnung zu tragen, ist es in unserer Kirche nun möglich, mit der Karte zu spenden oder etwa die Opferkerze zu bezahlen. Bei uns mutet es zwar noch etwas exotisch an, doch wird diese Technik wohl auch in den Kirchen Einzug halten - ob man will, oder nicht. (10.1.2020)

Es ziehn aus weiter Ferne...

In unserer Pfarre waren heuer 24 Kinder unterwegs, um als Sternsinger um Spenden zu Gunsten der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar zu bitten. Als Caspar, Melchior und Balthasar kommen sie in die Häuser um die Botschaft der Geburt Christi mit Liedern und Gedichten zu bringen. Heuer beträgt das vorläufige Ergebnis knapp über 3000€, die an Menschen in armen Regionen der Welt gehen. Noch einmal zu sehen sind sie am 6. Jänner beim Gottesdienst. (4.1.2020)

 

Fotos der Sternsingergruppen >>>

Jahreswechsel

Das schöne Wetter in der Silvesternacht lockte heuer wieder sehr viele Menschen zum Jahreswechsel zu unserer Kirche. Neben den Einheimischen waren dieses Mal auch viele Auswärtige dabei, die sich das Feuerwerk im Salzachtal vom Dürrnberg aus ansehen wollten. Was wird das neue Jahr 2020 wohl bringen? Das weiß niemand... Als Christen dürfen wir voller Zuversicht das neue Jahr beginnen, denn unser Gott ist an unserer Seite, an den guten Tagen genauso wie an den schlechten - auch im neuen Jahr. (1.1.2020)